Die AES - Auf dem Weg zur Gesundheitsfördernden Schule

Gesundheit ist weithin unser höchstes Gut. Sie ist gleichzeitig aber auch am schwierigsten zu handhaben: So lange man gesund ist und unter keinen Einschränkungen zu leiden hat, ergibt sich für die meisten Menschen keine Notwendigkeit, sich um die eigene Gesundheit und deren Erhaltung zu kümmern. In solchen Zeiten wird selbst gesundheitsschädliches Verhalten von vielen als nicht oder nur minder gefährlich eingestuft und die intakte Gesundheit häufig unreflektiert gefährdet oder gar geschädigt. 

Ist die Gesundheit jedoch erst dauerhaft gestört, lässt sich der vorherige Zustand meist nicht oder nur unter großen Schwierigkeiten wieder herbeiführen.

Weil sich für Heranwachsende die Weichen für ein gesundes Leben in einer Zeit stellen, in der sie die Tragweite des eigenen Handelns noch nicht voll überschauen können, muss Schule neben dem Elternhaus den Belangen der gesundheitlichen Fürsorge und dem Gesundheitsschutz der anvertrauten Kinder in be-sonderer Weise Rechnung tragen. Denn Gesundheit und Gesundheitsförderung sind nicht das Ergebnis des Wollens und Handelns einzelner, sondern das Resultat eines Zusammenwirkens von vielen und vielem. Aus dieser Erkenntnis leiten wir als Albert-Einstein-Schule unser Engagement im Bereich der gesund-heitsbewahrenden und -fördernden Ausrichtung unserer Schule ab.

Hierbei sehen wir uns in einer doppelten Verantwortung: Zum einen muss der Schul- und Unterrichtsbetrieb den kinder- und jugendgesundheitlichen Anforderungen möglichst gerecht werden, um die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler zu bewahren und ein erfolgreiches Arbeiten in der Schule zu gewährleisten. Zum anderen bemühen wir uns, den Schul- und Unterrichtsbetrieb darüber hinaus gezielt gesundheitsfördernd zu gestalten, um die gesundheitliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig positiv zu un-terstützen und bis über die Schulzeit hinaus zu festigen. Bemühungen, die Kinder und Jugendlichen bei der Ausbildung einer gesunden und gesundheitserhaltenden Lebensführung zu unterstützen, gehören ebenfalls dazu.

Die Albert-Einstein-Schule nimmt sich daher zum Ziel, ihr pädagogisches Konzept und ihr schulisches Handeln für alle Mitglieder der Schulgemeinde gesundheitsfreundlich und gesundheitsfördernd zu gestalten. Dies erfordert vielfältige Anstrengungen. Wir sind uns dessen bewusst, dass wir dieses Ziel noch nicht in seiner vollen Tragweite erfüllen. Wichtig jedoch ist, dass erste Schritte an unserer Schule verwirklicht wurden und sich weitere Schritte 

in Arbeit befinden. Hierin befinden wir uns in Übereinstimmung mit dem Programm einer „Gesundheitsför-dernden Schule“ des Hessischen Kultusministeriums.

Aus dem Grundlagenpapier Schule und Gesundheit Hessen 2004-2008

Die „Gesundheitsfördernde Schule“ ist eine Schule, die der Gesundheit eine zentrale Bedeutung im Alltag einräumt. Sie hat einen Schulentwicklungsprozess mit dem Ziel eingeleitet, ein gesundheitsförderndes Klima zu schaffen. Die Förderung der Gesundheit der Schülerinnen und Schüler, der Lehrerinnen und Lehrer sowie des nicht unterrichtenden Personals am Arbeits- und Lernplatz Schule ist eine wesentliche Zielset-zung. Daraus resultiert eine nachhaltige und strukturelle Verankerung der Gesundheitsförderung als Ganzes im System Schule. In diesen Prozess sind die baulichen, organisatorischen und sozialen Bedingungen des Miteinanders in Schule unmittelbar mit einzubeziehen.

Selbst wenn wir auch noch nicht auf jedes einzelne Problem eine Antwort haben, ist die Albert-Einstein-Schule bereits eine „Gesundheitsfördernde Schule“. Und auch wenn Schwierigkeiten oder Rückschritte eintreten sollten, lassen wir uns davon nicht beirren und von unserem Vorsatz abbringen, für uns und unsere Schülerinnen und Schüler besser und „gesünder“ zu werden. Hierzu werden wir uns jeden Tag dessen bewusst, was Gesundheit ist und was Gesundheit braucht – und zwar für die Schüler, Lehrer und Mitarbeiter.

  • Vielfältiges Angebot von Präventionstagen in Sek. I
  • Zukunftstag in Sek. II
  • Projekt „Soziales Lernen“
  • Kooperation mit außerschulischen Experten (Suchtberatung, Erziehungshilfe, ProFamilia, AIDS-Hilfe,...)
  • Bewegungsfördernde Gestaltung des Schulgeländes („bewegte Pause“)
  • Integration von Bewegungselementen in den Unterricht („bewegter Unterricht“)
  • großes Angebot an Sport-AGs
  • Gesundes Frühstück (Knirpswoche)
  • Anpassung des Angebotes der Cafeteria
  • Ernährungstage (Fortbildungsangebot an Schüler, Lehrer und Eltern)
  • Gestaltung des Arbeitsplatzes (stille Arbeitsplätze, Abschirmung des Lehrerzimmers)
  • Gestaltung von Arbeitsabläufen

Weiterführende Informationen: www.schuleundgesundheit.hessen.de