"Jede Begegnung hinterlässt eine Spur" - Das Sozialpraktikum an der AES

Seit dem Schuljahr 1993/94 ist das Sozialpraktikum eine feste Einrichtung an der Albert-Einstein-Schule.

Das Praktikum dauert zwei Wochen und findet gewöhnlich in der Zeit nach den Weihnachtsferien statt. In dieser Zeit sollen die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe an Stelle des gewohnten Milieus unseres Gymnasiums und eines in der Regel sozial geschützten Umfeldes andere Lebenswirklichkeiten kennen lernen.

Ziele des Sozialpraktikums

Ziel ist es, den gewohnten Weg des kognitiven Wissenszuwachses zu verlassen, um im praktischen Einsatz neue Erfahrungen zu sammeln, den Horizont zu erweitern und u.U. Einstellungen zu verändern. Dabei geht es nicht nur um eine veränderte Wahrnehmung und Wertschätzung von sozialen Berufen. Vielmehr sollen durchaus auch im Hinblick auf die eigene Lebenssituation und Ich-Findung neue, bereichernde Aspekte hinzugewonnen werden.

Durch viele authentische Erfahrungen, durch persönliche Begegnungen mit Menschen in für die Schüler meist ungewohnten Situationen, aber auch durch die Konfrontation mit menschlichem Leid (Einsamkeit, Behinderung, Krankheit, Hilfsbedürftigkeit unterschiedlichster Art usw.) sollen die Persönlichkeit der Jugendlichen und ihre soziale Verantwortung geweckt bzw. gestärkt werden.

Organisatorischer Rahmen

Zu Beginn des ersten Halbjahres der 10. Jahrgangsstufe werden die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts über die Zielsetzung und den Ablauf des Sozialpraktikums informiert.. Zugleich werden sie aufgefordert, sich eigenständig ihren Neigungen und Interessen entsprechend eine Einrichtung zu suchen. Zur Auswahl stehen:

  • Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen (Schulen, Wohnstätten,  Werkstätten)
  • Seniorenheime
  • Krankenhäuser
  • Kindergärten und -tagesstätten
  • Pfarrgemeinden
  • Mobile-Soziale-Hilfsdienste

Im Religions- und Ethikunterricht und an einem zusätzlichen Projekttag werden die Schülerinnen und Schüler auf das Praktikum vorbereitet. Während des Praktikums werden sie von den unterrichtenden Religions- und Ethiklehrern  vor Ort besucht und betreut.

Nach dem Praktikum reflektieren und präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre gewonnenen Erfahrungen.

Aktivitäten: