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Drosophila - Das Fliegen-Projekt

„In unserem Projekt ist es die Aufgabe, langflügelige Drosophila melanogaster mit kurzflügeligen zu kreuzen. Das Gen für lange Flügel ist hierbei dominant und alle Fliegen sind im Genotyp homozygot.“

 

Dies ist eine Passage aus einer Schülerinnenarbeit, die den Sinn einer experimentellen Arbeit mit Fruchtfliegen im Biologieunterricht der Einführungsphase zutreffend beschreibt. Die Kreuzungen sollten bis zur zweiten Filialgeneration fortgeführt werden und damit sollten Mendels Uniformitätsregel und Mendels Spaltungsregel nachvollzogen werden.

 

Mendels Vererbungsgesetze wurden vielfach überprüft und bestätigt. Wenn der Orientierungskurs nun erneut versuchte die bekannten Ergebnisse zu erhalten, dann sicher nicht  um die Richtigkeit der Aussagen ein weiteres man zu verifizieren, sondern viel mehr um zu erfahren, wie schwierig genaues experimentelles Arbeiten noch dazu mit lebenden Objekten ist.

 

Die Stolpersteine bei diesem Experiment sind zunächst die Reinzucht, dann die Isolation der jungfräulichen, vorübergehend betäubten Tiere, die Trennung in Männchen und Weibchen  und die Trennung der verschiedenen Generationen.

 

Von sieben Schülergruppen gelang es überhaupt nur zwei Gruppen die Kreuzungsversuche mit Taufliegen bis zur 2. Generation durchzuführen. Details sollen in diesem Bericht nicht geschildert werden.

 

Diesen beiden Gruppen gehört jedoch höchste Anerkennung, allen andern, die sich redlich bemühten, aber auch volles Lob.