Neuigkeit

Auf dem Weg zur digitalen Schule

Pädagogischer Tag an der Albert-Einstein-Schule in Maintal

Die Albert-Einstein-Schule in Maintal schreitet auf dem Weg der Digitalisierung weiter voran. Das Gymnasium, das schon jetzt in jedem Klassenraum mit einem interaktiven Whiteboard aufwartet, ein leistungsfähiges WLAN besitzt und schon seit einiger Zeit an das Schulportal Hessen angebunden ist, will in Zukunft einen digitalen Unterricht ermöglichen, bei dem alle Schülerinnen und Schüler mit eigenen oder geleasten Laptops oder iPads arbeiten können.

Schon jetzt kann die Schule auf einen Bestand von 90 Laptops und 90 iPads zurückgreifen, die vor allem durch die Initiative und Unterstützung des Fördervereins der AES angeschafft werden konnten.

Nicht zuletzt auch aufgrund der Einführung des digitalen Kursheftes über das Schulportal Hessen im letzten Schuljahr konnte die Schule auf den Lockdown während der ersten Phase der Corona-Pandemie im Frühjahr gut reagieren. Da zudem auch flächendeckend Microsoft 365 von der Schule als Software genutzt wird, konnten die Kolleginnen und Kollegen flexibel und kreativ auf die neuen Herausforderungen des Distanzunterrichts reagieren.

Diese mutigen und kreativen Ideen aus dem Kollegium, die aus den neuen Möglichkeiten erwachsen sind, sollten am letzten Montag nun im Rahmen eines Pädagogischen Tages ausgetauscht werden, um sowohl den Präsenzunterricht als auch den Distanzunterricht noch effektiver gestalten zu können. Die Elternvertretung des Gymnasiums hatte diesem Ansinnen zuvor einstimmig ihre Zustimmung gegeben.

An diesem Tag stand vor allem die praktische Nutzung der Schulgeräte und der Schulsoftware im Vordergrund. Das Kollegium hatte sich dazu in Gruppen aufgeteilt, die aus etwa 10 Kolleginnen und Kollegen bestanden und die zu verschiedenen Themenbereichen zusammenarbeiteten. Dabei war darauf geachtet worden, dass in jeder Gruppe sowohl erfahrene Anwender als auch „Beginner“ zusammengefasst waren. Die verschiedenen Kompetenzen waren zuvor in einer Abfrage ermittelt worden. Bei der Vorbereitung des Tages hatten sich zudem die schuleigene Arbeitsgemeinschaft „Medienkonzept“ sowie das IT-Team sehr engagiert.

Zu Beginn des Tages erhielt jede Lehrkraft einen schuleigenen Laptop sowie ein iPad oder brachte seine privaten Geräte mit in die Schule. Innerhalb der Gruppen wurden dann Themen wie "Kursheft", "Teams“, "Videokonferenzen“, "OneNote“, "Lerngruppen", "Nachrichten" in ihrer praktischen Anwendung ausprobiert. Jeder konnte seine eigenen Kompetenzen einbringen und dann aber auch wieder von erfahrenen Nutzern und ihren Erfahrungen profitieren. Es entstand ein reger Austausch, bei dem das Kollegium seine Zusammenarbeit weiter vertiefen konnte.

Ein wichtiger Schwerpunkt war, dass die Schülerinnen und Schüler in Quarantänesituationen in Zukunft noch stärker über Video oder Ton zu den im Stundenplan gegebenen Unterrichtszeiten eingebunden werden können. Dazu hatte die Schule neue leistungsstarke Mikrophone angeschafft, die an diesem Tag ebenso ausprobiert wurden wie Videokonferenzen in unterschiedlichen Konstellationen. Nach der Mittagspause waren es dann auch einige Schülerinnen und Schüler, die den Lehrergruppen zeigten, wie sie zum Beispiel mit Hilfe des Programms „GoodNotes“ auf ihren iPads oder Laptops ihre Kurshefte führen.

In der Woche nach den Herbstferien ist ein Aktionstag geplant, an dem einen Tag lang eine Jahrgangsstufe mit Distanzunterricht über Videokonferenzen beschult werden soll.

Dieser Pädagogische Tag hat gezeigt, dass die Albert-Einstein-Schule in Maintal nicht nur eine moderne Schule ist, die digital sehr gut aufgestellt ist, sondern dass hier ein hochmotiviertes Kollegium die neuen Herausforderungen in Angriff nimmt, um den Schülerinnen und Schülern auch in schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen und sie auf die Zukunft vorzubereiten.

Bernhard Siever