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Einschulungsfeier in Coronazeiten

Die Albert-Einstein-Schule begrüßt 144 neue Fünftklässler

Die Einschulungsfeier der Albert-Einstein-Schule für 144 neue Fünftklässler hatte in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ein anderes Gesicht. Anstelle der zentralen Veranstaltung im Bürgerhaus von Maintal-Bischofsheim fanden – aufgeteilt nach Klassen – am Dienstag, den 18. August fünf kleinere Feiern statt, die im Karottenhof der Schule begannen und dann wetterbedingt im Atrium des Gymnasiums fortgesetzt wurden.

Die Veranstaltungen, an denen auch Geschwister und Großeltern der Fünftklässler teilnahmen, begannen mit einem musikalischen Beitrag von Pelin Yetimer aus der Klasse 7F, die auf dem Klavier mit „He’s a pirate“ für einen harmonischen Einstieg in die Veranstaltung sorgte. Schulleiter Claus Wörn forderte denn auch zu Beginn seiner kurzen Ansprache die „neuen Piraten“ auf, einmal in die Hände zu klatschen und hieß die Neu-Einsteiner herzlich willkommen. In seiner Rede drückte der Schulleiter seinen Stolz auf die Schule aus, die sich auch in Coronazeiten – ausgehend vom Leitbild – den Themen „Förderung“ und „Innovation“ kümmere. Er betonte, dass die Einführung des digitalen Klassenbuches, von Fächern wie Medienkunde, die Bereitstellung von Microsoft 365-Zugängen für alle Schülerinnen und Schüler und das Kollegium, der vermehrte Einsatz von Videokonferenzen erkennbar machten, dass die Schule sich den neuen Herausforderungen stelle. Daneben sei der Förderunterricht – gerade auch in den unteren Jahrgangsstufen – jetzt so organisiert, dass er bei den jeweiligen Fachlehrern stattfinde. Herr Wörn überbrachte auch die herzlichen Grüße der Maintaler Bürgermeisterin Monika Böttcher.

Unter der professionellen Leitung von Nicole Giersbeck brachte dann die Tanz AG besonderen Schwung in die Veranstaltung und animierte das Publikum zu rhythmischem Mitklatschen. Die Eltern und Kinder waren verzückt von den spektakulären Darbietungen der Gruppe.

Dann war es für die jeweiligen Gruppen Zeit, ihre Klassenlehrerin und ihren Klassenlehrer kennenzulernen. Die neuen Fünftklässler wurden auf die Bühne gerufen und nach einem Gruppenfoto ging es dann gemeinsam mit der Lehrkraft in den Klassenraum, um die erste Unterrichtsstunde an der AES zu erleben.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung betonte dann die Stufenleiterin der fünften und sechsten Klassen, Claire Lambrecht, in ihrem Beitrag, dass das Kollegium und die Schulleitung alles für eine bestmögliche Schulbildung der Kinder unternehmen würden. Die Schülerinnen und Schüler sollten sich an der AES wohlfühlen. Man verfolge ein gemeinsames Ziel, dabei spielten auch Themen wie das „Soziale Lernen“ oder die „Digitalen Helden“ eine große Rolle, zudem werde ab Klasse 5 auch im Klassenrat bereits demokratisches Handeln gefördert. In den ersten Tagen ständen nun die „Knirpstage“ auf dem Programm, während der auch eine Rallye durch die Schule geplant sei. Ein besonderes Lob bekamen von Frau Lambrecht die Patinnen und Paten der 9. Klassen, die Ansprechpartner für die Neu-Einsteiner seien und sich mit viel Engagement und Herz für die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler engagierten.

Manuela Lörke verwies in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Schulelternbeirates – an die Eltern gewandt - auf die Kompetenz der Lehrerschaft. „Die Lehrer an der AES, die ich kenne, machen sich alle sehr viele Gedanken und geben sich sehr viel Mühe. Vertrauen Sie der Arbeit der Lehrer, suchen Sie das Gespräch!“, rief sie den Eltern zu und betonte, dass es sich lohne, sich in der Schule zu engagieren. Kommunikation sei das Allerwichtigste. Im Übrigen seien Respekt und Wertschätzung ein wichtiges Thema für den Schulelternbeirat. Auch Frau Lörke wünschte allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start.

Für den Verein der Freunde und Förderer der Albert-Einstein-Schule wünschte Dr. Irmgard Körber, die langjährige ehemalige Stufenleiterin der Jahrgänge 5 und 6, den neuen Einsteinschülern ebenfalls ein erfolgreiches Schuljahr und warb für eine Mitgliedschaft im Förderverein. Sie nannte Beispiele der finanziellen Förderung der Schule und erwähnte in dem Zusammenhang unter anderem die Tonanlage, die digitale Ausstattung der Schule und die Unterstützung von „Literatur im Gespräch“. Der Förderverein hatte auch in diesem Jahr wieder für jede 5. Klasse eine Spielekiste mit Pausengeräten zusammengestellt, da, so Körber, Bewegung auf dem sehr großen Pausengelände Spaß mache und gesund sei.

Obwohl es diesmal wegen Corona keinen Gottesdienst gab, der für viele Eltern und Neu-Einsteiner in den vergangenen Jahren auch ein besonders stimmungsvoller Höhepunkt gewesen war, und auch  keine zentrale Veranstaltung möglich war, gab es hinterher viele Stimmen, die den Charme einer persönlicheren Einschulungsfeier als sehr positiv hervorhoben.

Bernhard Siever