| Fahrt nach Trier |
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17. Juni 2010: Ausflug der Klassen 8d und 8e nach Trier Ein Bericht von Luisa Lorz (8e)
Trier, die älteste Stadt Deutschlands, weiß eine Menge über die Römer zu berichten. So bezeugen noch heute Sehenswürdigkeiten wie die Porta Nigra, die Basilika, der Dom, das Amphitheater und die Kaiserthermen die einstige Anwesenheit Kaiser Konstantins.
Nach einem Zwischenstopp in Nennig, wo wir ein einmaliges, beeindruckend großes Mosaik des 3. Jhs. n. Chr. gesehen haben, kamen wir um 12.30 Uhr endlich in Trier an.
Nach der Mittagspause trafen wir Professor Doktor Mattern, der uns zunächst 6 Zettel mit Plänen austeilte. Vor der Porta Nigra, erzählte er uns zunächst die antike Entwicklung der Stadt Trier. Die älteste Stadt Deutschlands, eine Kaiserstadt, hatte ihr Stadttor nicht nur als Sicherung. Nein- die Porta Nigra repräsentierte auch die Stadt. Es gab 3 Geschosswerke, rechts und links jeweils einen Turm. Standen Feinde unter dem Tor, so konnten sie auch von oben angegriffen werden, da es dort keine Decke gab.
Von hier aus führten die Straßen nach z.B. Mainz. Als Nächstes besichtigten wir den Dom. Mich hat er mit den vielen Skulpturen und der Größe am meisten beeindruckt. Wie Prof. Doktor Mattern uns erläuterte besteht der Dom aus einem Quadratbau. Wie man an den Steinen erkennen kann, wurde der Dom zunächst ca. 4 Meter hoch gebaut. Dann wurde der Bau abgebrochen. Das Gebäude wurde daraufhin erst von der nächsten Generation vollendet. Später, im Barock, wurde dann auch noch die Fenster verschoben und schmaler gemacht. Neben goldenen Skulpturen kann man außerdem den Heiligen Rock entdecken. Der Überlieferung nach ist es ein Gewand Christi. Außerdem ist neben dem Gebäude noch der Kreuzgang. Von da aus kann man gut die Verschiebung der Fenster erkennen.
Des Weiteren besuchten wir die Basilika. Sie besteht aus mehreren riesigen Räumen und einem gepflegten Garten.
In der zentralen Halle, der Kirche, habe ich mir eine Postkarte gekauft, die einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten in Trier gibt. Von da aus liefen wir durch den Garten zu den Kaiserthermen. Obwohl man nur noch einzelne Wände sieht, kann man sich vorstellen, wie groß diese Therme gewesen sein muss. Die ehemaligen Besucher badeten nämlich zuerst im frigidum, das Bad mit kaltem Wasser. Von da aus ging es weiter in ein lauwarmes Becken und dann ins caladium, das Warmwasserbecken. Man konnte dann auch noch den selben Weg zurückgehen, um sich abzukühlen. Außerdem gab es Turnhallen und Restaurants in den Thermen. Von da aus ging es weiter zum Amphitheater.
Es ist Teil der Stadtmauer. Früher wurde es für Gladiatorenkämpfe genutzt, heute im Sommer für die Antikenfestspiele. Das Amphitheater hat einen Keller, der als Lager genutzt wurde. Außerdem gab es dort Gefängnisse für Gladiatoren und Käfige für Löwen und andere Tiere. Nach der Besichtigung des Amphitheaters ging es wieder zurück in die Stadt, wo wir eine Stunde zu freien Verfügung hatten und dann traten wir den Rückweg an. Allen in allem war der Tag zwar anstrengend, aber sehr informativ und interessant. Ich habe eine neue Stadt kennen gelernt und etwas über die Antike erfahren.
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